Jobstarter dual ++
Vorrangigste Aufgabe ist das Projekt JOBSTARTER „dual ++“ , das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit Geldern aus dem europäischen esf-Fond gefördert wird.
Es hat die Aufgabe, die Firmen im Rahmen der Erstausbildung zu unterstützen, um ihre generellen Ausbildungsbedarfe zu decken bzw. zu erweitern sowie geeignete Jugendliche gegen den drohenden Fachkräftemangel zu finden.
Gleich zu Beginn wurde bei JOBSTARTER eine Datenbank geschaffen und mit rund 1.600 Firmenadressen bestückt, die mittlerweile auf ca. 2.000 Firmen erweitert worden ist. Innerhalb von 3 Monaten konnten ca. 800 Firmen in der Metropolregion München und spezifisch fast 1/3 aller Firmen und Einrichtungen in Fürstenfeldbruck telefonisch kontaktet bzw. persönlich besucht werden.
Parallel wurden alle Schulen im Landkreis FFB sowie viele im Westen Münchens aufgesucht und für die Ausbildung sensibilisiert (z.B. durch Vorträge zu Berufemarketing, Berufseinstiegsmöglichkeiten nach Ausbildungen, Durchlässigkeiten zu weiteren Bildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten).
Der nächste Schritt bestand darin, mit dem speed-dating ein geeignetes Instrument zu finden, um in kurzer Zeit viele Firmen und viele Jugendliche zusammen zu bringen. Dies diente auch dazu, das Thema Ausbildung, das nicht immer im zentralen Fokus der Firmen steht, nachhaltiger bei den Unternehmen anzusiedeln.
· Unternehmen kooperieren im Bereich F&E sowie bei Marketing und Vertrieb erzielen mittel- und langfristig mehr Wachstum.
· Mehr Wachstum fördert (nicht immer) mehr Beschäftigung in der Regel bei Fachkräften.
· Fachkräftemangel in prosperierenden Wirtschaftsräumen zwingt die Unternehmen zu stärkerer Ausbildungsbemühung.
· fördert, mit unterstützendem Management von Jobstarter, die Entwicklung von Verbundausbildungen in unterschiedlichsten Umsetzungsszenarien.
Das Thema Förderung der Kooperationen zwischen Unternehmen und Verbundausbildung wurde mit der Azubi-Akademie gestartet. Mittlerweile gehören ihr 25 Unternehmen von 5 bis 1.000 Mitarbeiter an.
Letzte Woche fand die erste Azubi-Akademie-Veranstaltung mit Beteiligung von Mitarbeitern statt. Diese neue Tendenz soll nun ausgebaut und bewusst in das neue Programm ab Herbst 2010 integriert werden. Damit wird der Verbundgedanke gestärkt und zwischen den an der Akademie beteiligten Firmen weitergetragen.
Unterstützt wird die Weiterbildung von Mitarbeitern auch durch die Bildungsprämie in Höhe von 500,- € pro Jahr als Zuschuss für Weiterbildungsmaßnahmen. Die Bildungsagentur Fürstenfeld ist eine offizielle Bildungsprämien-Beratungsstelle des BMBF.
„Gutes tun und darüber reden“. Marketing bildete einen wichtigen Aspekt. So nahm die Bildungsagentur Fürstenfeld an verschiedenen Gelegenheiten teil, um lokal (z.B. bei verschiedenen Berufsmarketing-Veranstaltungen in Schulen), regional (z.B. Berufsinfomarkt der Sparkasse für den Landkreis FFB im März 2009 und 2010), national (z.B. Potsdam-Konferenz zum demographischen Wandel im Juni 2009) die Projekte bekannt zu machen.
Auf der JOBSTARTER- Homepage im Januar 2010 wurde „speed-dating“ zum „Projekt des Monats“ gekürt und im nationalen Newsletter des BIBB/Jobstarter zu Verbund (JOBSTARTER Regional) erschien ein Artikel zur Azubi-Akademie. Zudem erschienen mehrere Artikel zu verschiedenen Themen in den lokalen Zeitungen sowie im Fürstenfeldbrucker Rathauskurier.
Ursprünglich war vorgesehen, 200 zusätzliche Ausbildungsplätze innerhalb von 3 Jahren zu generieren. Aktuell konnte die Bildungsagentur Fürstenfeld bereits rund 120 schaffen, so dass die Perspektive besteht, bis Jahresende das gesetzte Maß von 200 erfüllt zu haben. Über die speed-datings konnten ca. 90 zusätzliche Ausbildungsplätze gesammelt werden. Beim letzten Speed-dating lag die Vermittlungsquote bei über 2/3 der angebotenen 250 Ausbildungsplätze.
Durch die Schwerpunktsetzungen auf gewerblich-technische Bereiche, und hier zunehmend auf erneuerbare Energien werden in den nächsten Jahren viele neue Arbeitsplätze entstehen. Dadurch ist auch ein wachsender Bedarf an (zusätzlichen) Ausbildungsstellen gegeben und damit natürlich auch an Brückenorganisationen wie die Bildungsagentur Fürstenfeld.
Jobstarterprojekt dual++
- zwischen Schulen und Unternehmen
- zwischen Unternehmen
- Gewinnung zusätzlicher Ausbildungsplätze bei innovativen Unternehmen
aus Wachstumsbranchen. - Erweiterung der Angebotspalette der Unternehmen durch Nutzung von Ausbildungsbausteinen "im Verbund".
- Initiierung einer regionalen Verbundausbildung.
- Reduzierung des Fachkräftemangels.
- Steigerung der Attraktivität der betrieblichen Ausbildung.
- Verbreitung des Verbundstudiums bei KMUs.
- Vermittlung zwischen Unternehmen, die Zusatzqualifizierungen anbieten und Unternehmen, die diese für ihre Mitarbeiter suchen.
- Wir motivieren Schüler/innen, sich für eine betriebliche Ausbildung zu
entscheiden. - Wir bieten eine Ausbildungsplatzbörse
- Wir unterstützen Schulen und Schüler mit Schnupperpraktika, Praxisprojekten und Kontakt zu Unternehmen.
